ALBINEN VS · 1274 m ü. M.

Safran.
Vom Sonnenhang.
Aus Albinen.

Am Sonnenhang von Albinen entsteht unser Safran langsam. In kleinen Mengen, von Hand und ohne Eile. Die Warteliste erfährt zuerst, wann der erste Safran bereit ist.

Auf die Warteliste Unverbindlich. Keine Vorbestellung.
Ein Gramm. Zweihundert Blüten. Eine Blüte. Drei Fäden. Rot ist Pflicht. Gelb bleibt draussen. Keine Maschinen. Nur Hände. Der rote Faden von Albinen. Ein Gramm. Zweihundert Blüten. Eine Blüte. Drei Fäden. Rot ist Pflicht. Gelb bleibt draussen. Keine Maschinen. Nur Hände. Der rote Faden von Albinen.

Zwei Nachbarn.
Ein Sonnenhang.

Michi und Georg. Zwei Nachbarn in Albinen. Zwischen unseren Häusern liegt ein Hang auf der Sonnenseite. Irgendwann stand die Frage im Raum: Warum eigentlich nicht Safran?

Seitdem wird geplant und vorbereitet – und aus der Idee wird langsam ein Feld. Ende Juli kommen die Knollen in den Boden. Von Hand, Reihe für Reihe.

Im Herbst zeigt sich, wie der Hang antwortet. Wenn die Krokusse blühen, zählt jeder Morgen. Gepflückt wird früh, solange der Hang noch kühl ist und die Blüten noch geschlossen sind. Die roten Fäden werden am selben Tag gezupft und danach sorgfältig getrocknet.

Aus jeder Blüte bleiben am Ende drei rote Fäden. Jeder einzelne zählt. Erst wenn das Aroma stimmt, kommt der Safran ins Glas.

Eine kleine Ernte. Vom Sonnenhang in Albinen.

Juni 2026. Gras raus, Boden auflockern, Steine weg – alles von Hand. Der erste Abschnitt ist geschafft. Ende Juli kommen die Knollen in den Boden.

Michi und Georg bereiten den Sonnenhang in Albinen für das Safranfeld vor
Zwei Nachbarn, ein Hang – und jetzt Spaten und Schubkarre.
Mit der Hacke wird der Grasboden aufgebrochen
Gras raus, Boden auflockern.
Werkzeug am Rand der frisch vorbereiteten Fläche
Alles von Hand. Reihe für Reihe.
Die frisch vorbereitete Erde, bereit für die Safranknollen
Bereit für die Knollen – nun darf der Boden ruhen.

Der Hang schaut
zur Sonne.

Der Hang schaut
zu den Sternen.

Vor uns Albinen. Gegenüber die Felswand. Dazwischen der Hang. Hier bauen wir unseren Safran an.

Nachts zeigt sich derselbe Hang anders: dunkler, ruhiger, mit Sternspuren über Albinen.

Albinen, Wallis · 1274 m ü. M.
Hier wohnen wir. Hier entsteht der Safran. Unten Albinen. Über dem Hang ziehen Sterne ihre Kreise.
Sonnenhang
Viel Licht. Offene Lage. Reihe für Reihe von Hand. Am Tag voller Licht. In der Nacht unter Sternen.
Zwischen zwei Nachbarn
Der Hang war schon da. Die Idee kam später. Der Hang bleibt, wo er ist. Die Idee wächst weiter.
Albinen am Sonnenhang: das Dorf vor der Felswand im Morgenlicht Albinen bei Nacht unter Sternspuren

Ins Glas kommt nur das Rot.

Ganze Safranfäden. Kein Pulver, keine Mischung.

Wir verwenden nur die roten Narben der Krokusblüte. Gelbe Anteile sortieren wir aus. Für ein Gramm braucht es rund 200 Krokusblüten; aus jeder Blüte bleiben drei rote Fäden. Gezupft, getrocknet und abgefüllt in kleinen Chargen.

Beim Trocknen verliert der Safran rund vier Fünftel seines Gewichts – was bleibt, ist das Konzentrat eines Herbstmorgens.

Blüte für Blüte. Faden für Faden.

Auf die Warteliste Wenn der Safran bereit ist, melden wir uns.

Kurz gefragt.

Wann kann ich kaufen?

Nach der Herbsternte. Der Safran wird getrocknet und ruht danach einige Wochen, bis das Aroma stimmt. Die Warteliste erfährt zuerst, wann es losgeht.

Kommen Maschinen zum Einsatz?

Auf dem Feld arbeiten wir mit Spaten, Hacke und Schubkarre. Maschinen nutzen wir keine. Der Boden wird von Hand vorbereitet, die Knollen von Hand gesetzt, die Blüten von Hand gepflückt.

Wie viel Safran brauche ich?

Weniger als man denkt. Für ein Risotto für vier Personen reicht meist eine kleine Menge. Zu viel Safran wird schnell dominant.

Wie viel kostet er?

Den Preis nennen wir mit dem Verkaufsstart, wenn Menge und Qualität der Ernte klar sind. Fair soll er sein: nicht Supermarkt, nicht Luxusshow, sondern ehrliche Handarbeit.

Wie lange bleibt Safran aromatisch?

Dunkel, trocken und gut verschlossen hält Safran lange. Am intensivsten sind Aroma, Farbe und Würze in den ersten ein bis zwei Jahren.

Warum keine direkte Bestellung?

Weil wir erst verkaufen, wenn der Safran bereit ist und wir wissen, wie viel es gibt. Eine Ernte. Eine Nachricht. Die Warteliste zuerst.

Die Warteliste.

Unsere erste Ernte ist limitiert.
Wie limitiert, entscheidet die Natur.

Kein Shop. Kein Dauerverkauf.
Eine Ernte. Eine Nachricht.
Und vielleicht dein Glas.

Keine Vorbestellung – nur ein Platz nah an der ersten Ernte.

Du bist vorgemerkt.
Wir melden uns, wenn der Hang geliefert hat.